Corona-Update 29.10.2020

Entsprechend den neuen Verordnungen zur Corona-Prävention bleibt das Soziale Zentrum im Congress Centrum Suhl in der Zeit 01.-30.11.2020 geschlossen.
Den Aktiven in den Suhler Selbsthilfegruppen und ihren Partnern legt sich die temperamentvolle Sozialbeauftragte Julia Schmatloch auch gern mal zu Füßen (Foto: Sabine Gottfried, Wochenspiegel)
Aktive der Suhler Selbsthilfegruppen und die Sozialbeauftragte der Stadt Suhl Julia Schmatloch (Foto: Sabine Gottfried, Wochenspiegel, 20.03.2019)

An wen wenden wir uns?

Das Soziale Zentrum ist Dach und Rahmen für…

  • Menschen, die sich in einer Initiative oder SHG engagieren möchten
  • Initiativ- und Selbsthilfegruppen
  • Angehörige von Betroffenen
  • professionelle Mitarbeiter aus sozialen und gesundheitlichen Bereichen

Was können wir für Sie tun?

Die Mitarbeiterinnen des Sozial- und Gleichstellungsbüros…

  • informieren, beraten und vermitteln Einzelpersonen, die an SHG interessiert sind
  • bringen betroffene Interessenten/innen zusammen, die eine neue Gruppe gründen wollen und begleitet sie in der Gründungsphase
  • beraten und unterstützen bestehende Gruppen bei der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Raumsuche, in finanzierungs- und verwaltungstechnischen Fragen
  • informieren über Selbsthilfetätigkeiten z.B. durch Herausgabe einer Selbsthilfezeitung sowie durch weitere gezielte Medien- und Pressearbeit
  • vermitteln zwischen Gruppen und Fachkräften
  • ermöglichen Erfahrungsaustausch zwischen den Gruppen
  • organisieren und informieren über geeignete Weiterbildungsmaßnahmen für Gruppenmitglieder
  • geben Informationen über Hilfsmöglichkeiten anderer professioneller Dienste (Beratungsstellen, Ämter u.a.)

Soziales Zentrum Suhl im CCS

Seit 2016 befindet sich das Soziale Zentrum Suhl in der zweiten Etage im Atrium des CCS (Congress Centrum Suhl). Das CCS ist das städtische Kultur- und Veranstaltungszentrum im Suhler Stadtzentrum gegenüber des Platzes der Deutschen Einheit. Vor dem Haupteingang zum Atrium des CCS gibt es eine Bushaltestelle der Stadtlinien in der Friedrich-König-Straße. Die Empore des Atriums erreicht man über eine Rolltreppe oder mit dem Lift.

Vom Aufgang mit der Rolltreppe befindet sich das Soziale Zentrum rechts (in Richtung Saal „Simson“). Wir haben 4 barrierefreie Gruppenräume in unterschiedlicher Größe und Ausstattung. Im Eingangsbereich finden Sie Informationsmaterial zu den Selbsthilfe- oder Initiativgruppen, Wegweiser zu diversen Themen, aber auch aktuelle Informationen zu Veranstaltungen.

Unsere Räume im Sozialen Zentrum Suhl

  • Gruppenraum 1 ist der kleinste Raum des Sozialen Zentrums. Er wird meist für Einzelgespräche im kleinen Kreis (max. 5 Personen) oder für die Beratung von Betroffenen für Betroffene genutzt.
  • Gruppenraum 2 ist ein etwas kleinerer Gruppenraum für Gesprächskreise in gemütlicherer Atmosphäre. Mit den erweiterbaren Tischen ist auch ein Gruppentreffen bis zu 12 Personen noch bequem machbar. Eine Moderationswand ist vorhanden. Alle weiteren Hilfsmittel wie Beamer, DVD-Player oder Dia-Projektor können auf Anfrage bereitgestellt und in diesem Raum problemlos genutzt werden.
  • Gruppenraum 3 ist ein größerer Gruppenraum, in dem je nach Art der Bestuhlung bis zu 30 Personen Platz finden. In der Regel finden hier aber Gruppentreffen mit durchschnittlich 20 Personen statt. Er ist mit diversen Moderationsmodulen ausgestattet, wie Tafel, Magnet- und Leinwand. Ein Rednerpult ist vorhanden. Beamer, DVD-Player, Dia-Projektor und Overhead-Projektor können auf Anfrage für Veranstaltungen bereitgestellt werden. Es gibt abschließbare Schränke und Fächer für spezielle Utensilien der verschiedenen Selbsthilfegruppen.
  • Gruppenraum 4 ist  der größte  Gruppenraum, in dem je nach Art der Bestuhlung bis zu 60 Personen Platz finden. In der Regel finden hier aber Gruppen- bzw. Beiratstreffen oder Seminare mit etwa 30 Personen statt. Er ist wie Raum 3 mit diversen Moderationsmodulen ausgestattet, wie Tafel, Magnet- und Pinwand. Ein Flipchart, eine Leinwand, Rednerpult, CD-Player und Overhead-Projektor sind vorhanden. Beamer, DVD-Player oder Dia-Projektor können auf Anfrage für Veranstaltungen bereitgestellt werden. Auch in diesem Raum gibt abschließbare Schränke und Fächer als Stauraum der Gruppen.
  • Eine kleine Küchenzeile mit Grundausstattung im Flur ermöglicht die Zubereitung eines Imbisses und von Getränken zu den Gruppentreffs.
  • 3 Toilettenanlagen (m/w) – eine davon barrierefrei – stehen zur Verfügung.
  • Der Sportraum befindet sich in einem Extrabereich neben den Gruppenräumen des Sozialen Zentrums nur wenige Meter in Richtung Türmchen auf der rechten Seite. Dieser Raum ist bis auf eine Regalwand unmöbiliert und mit Auslegware versehen. Er dient als Bewegungsraum für Funktionssportgruppen oder wird für entsprechende Seminare und Workshops genutzt. Als Ausstattung stehen Unterlagen und Gymnastikbälle zur Verfügung. Ein kleiner separater Raum mit Waschbecken dient als Garderobe und Umkleide.

Infomaterial

Broschüren und Informationsmaterial zu den Selbsthilfe- oder Initiativgruppen, Fachzeitschriften zu den verschiedensten Erkrankungen, Wegweiser zu diversen Themen, aber auch aktuelle Informationen zu Veranstaltungen finden Sie in den öffentlich zugänglichen Eingangbereichen und Fluren des Sozialen Zentrums. Mitnehmen ist ausdrücklich erwünscht!

Seminare und Workshops

Neben den durch das Sozial-und Gleichstellungsbüro organisierten Seminaren und Workshops bieten die Räume sowie die vorhandene Technik umfangreiche Möglichkeiten, weitere Veranstaltungen im Rahmen der Selbsthilfe durchzuführen. Einige Gruppen nutzen dies bereits regelmäßig.

Seminare und Workshops

Neben den durch das Sozial-und Gleichstellungsbüro organisierten Seminaren und Workshops bieten die Räume sowie die vorhandene Technik umfangreiche Möglichkeiten, weitere Veranstaltungen im Rahmen der Selbsthilfe durchzuführen. Einige Gruppen nutzen dies bereits regelmäßig.

Gesundheitsförderung ist eine Pflichtaufgabe des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Im Rahmen der Gesundheitsförderung übernimmt das Sozial- und Gleichstellungsbüro nach dem Gesetzblatt Teil 1 Nr. 53 eine Pflichtaufgabe des öffentlichen Gesundheitsdienstes indem…

  • wir nach dem Hintergrund der Krankheit fragen und nach Möglichkeiten der Minderung suchen
  • persönliche Kompetenzen entwickelt werden, Anliegen von sozialen und gesundheitlichen Gruppen unterstützt werden
  • der Umgang mit der Erkrankung durch Selbsthilfe erleichtert wird